Die Stunde beginnt mit einem spielerischen Aufwärmen — Laufen, Hüpfen, einfachen Übungen, die den Körper wecken und dem Kind helfen, im Saal „anzukommen“. Erst aufgewärmte Muskeln arbeiten an Gymnastik und Akrobatik, deshalb kürzen wir diesen Teil nie ab.
In der Mitte der Stunde arbeiten wir an konkreten Fähigkeiten: Koordination, Gleichgewicht, Ganzkörperkraft und mit der Zeit an Elementen der Akrobatik — Rollen, Brücke, Handstand. Alles zerlegen wir in kleine Schritte und üben mit Hilfestellung der Trainerin; das Kind probiert etwas Neues erst dann, wenn es darauf vorbereitet ist.
Der Tanzteil rundet die Stunde ab: eine einfache Choreografie, Rhythmus und Musik, durch die das Kind lernt, Bewegung bewusst zu führen und Abfolgen zu behalten. Zum Schluss — Dehnen und Zur-Ruhe-Kommen.
In der Gruppe 2–3,5 Jahre passiert alles zusammen mit dem Elternteil: Du gibst Hilfestellung, machst vor und lobst, die Trainerin leitet an. Für das Kleinkind ist das ein sicherer erster Kontakt mit dem Saal, für dich — wirklich gemeinsam verbrachte Zeit. Ab 3,5 Jahren üben die Kinder schon selbstständig, und die Eltern warten außerhalb des Saals, damit sich die Kleinen auf Trainerin und Gruppe konzentrieren.