Wir beginnen mit Aufwärmen und Atem — dem ruhigen In-Schwung-Bringen der Wirbelsäule Abschnitt für Abschnitt, der Mobilisation von Nacken, Schultern und Hüften. Diesen Teil kürzen wir nie ab, denn von ihm hängt ab, wie der Körper auf den Rest der Stunde reagiert. Die Trainerin schaut von Anfang an, wie du dich bewegst, und sagt dir, worauf du bei dir achten solltest.
Der Hauptteil sind Übungen zur Kräftigung der Muskeln, die die Wirbelsäule stabilisieren: Bauch, Rückenmuskulatur, Po und Schultergürtel. Wir arbeiten auf der Matte und mit dem eigenen Körpergewicht, in kontrolliertem Tempo — ohne Sprünge, ohne Rucke, ohne Gewichte. Jede Übung hat eine leichtere Variante; wenn dir etwas zu viel ist, bekommst du eine andere Version, statt „durch den Schmerz zu gehen“.
Wir schließen mit dem Dehnen dessen, was am häufigsten verspannt ist: Rücken, Nacken, Hüften und die hintere Beinkette. Nach der Stunde sollst du dich leichter fühlen — und nicht kaum die Treppe hinunterkommen. Alles, was schmerzt oder beunruhigt, sagst du der Trainerin sofort — genau dafür üben wir in kleinen Gruppen.